Sven Tiedemann
Als die Fotografie in das Leben von Sven Tiedemann trat, sorgte sie für das umwerfende Gefühl, „einen Ort, eine Person für die Ewigkeit festhalten zu können“. Seine Geschichte beginnt mit Kindheitsträumen im Garten seiner Großeltern, mit Wäldern, Wiesen und mit Büchern, die seine Phantasie anregten. Bis heute haben ihn seine Vorstellungskraft, die Liebe zu Natur, Poesie, Romantik und die Neugier auf ferne Länder nicht verlassen.
Geboren im Jahr 1962 in Wittstock, brachte er sich das Fotografenhandwerk schon während seiner Schulzeit selbst bei. Er studierte Pädagogik an der Berliner Humboldt-Universität, arbeitete dann als Lehrer für Geschichte und Geographie, leitete mehrere Fotozirkel und war 30 Jahre lang als Fotograf analog in Berlin unterwegs.
Nach 1990 zog es ihn und seine Frau in den Süden Spaniens und in die kargen Landschaften Andalusiens. Dann trat Afrika auf den Plan, eine Reise durch Namibia war der Beginn einer lebenslangen tiefen Verbindung.
Von 2002 bis 2015 wirkte er als Dozent für Fotografie an der Bremer Akademie für Kommunikation, Marketing und Medien. Unkompliziert vollzog sich sein Wechsel zur digitalen Fotografie, die ihm viele Freiräume eröffnete. Seit vielen Jahren ist er freier Fotograf in Niedersachsen. Seine Aktaufnahmen inszeniert er gern mit natürlichen Modellen in der freien Natur, in Wäldern, an Gewässern, in Ruinen. Er zeigt Menschen im Einklang mit sich und den Elementen. Vielen Fotofreunden bekannt ist sein Bildband „Vinia“, in dem seine langjährige Partnerin und Muse im Mittelpunkt steht.
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